Faltenbehandlung mit Botox

Weniger ist mehr.  Ein entspannter natürlicher Gesichtsausdruck sorgt für Komplimente!

Ist Botox nur für die Faltenbehandlung so sanft und effektiv? 

Eigentlich ist Botox ein „Alleskönner“. Wir haben langjährige Erfahrung für eine der effektivsten, sanftesten und sichersten Behandlungsmethoden von Falten. Aber auch  krankhaftes extremes Schwitzen unter den Achseln wird zuverlässig  mit Botox behandelt. Die meist sehr hilfreiche Anwendung bei Migräne ist vielen geläufig. Die antidepressive Wirkung wird zur Zeit erforscht.

Botulinum Typ A , kurz Botox ist ein Protein. Die Substanz wird biotechnologisch gewonnen und ist ein hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament . 

1979 wurde es von dem amerikanischen Augenarzt Allan Scott entdeckt,  der  Augenmuskeln bei Schielpatienten mit Botox behandelte. Dabei bemerkte er, dass auch die Stirnfalten bei diesen Patienten verschwanden.

1989 wurde Botox von der strengen amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassen und als eine der sichersten medizinisch-kosmetischen Behandlungsmethoden  anerkannt.

Botox hat durch seinen muskelentspannenden Effekt einen wichtigen Stellenwert beispielsweise  in der Therapie schwerer neurologischer Bewegungsstörungen, Linderung von Spastiken, Blepharospasmus (Lidkrämpfe)  und Bruxismus (Zähneknirschen). Viele Patienten sind im Alltag dadurch deutlich erleichtert.

Heute ist das Arzneimittel in über 70 Ländern zugelassen und  mehr als 20 verschiedene Indikationen gibt es für eine Behandlung mit Botox.

Wie wirkt Botox gegen Falten?

Durch ständige Aktivität der mimischen Muskeln und Abnahme der Hautelastizität können sich im Laufe des Lebens Falten in die Haut eingraben.

Da Botox die Muskelkontraktion durch Hemmung der Produktion des hierfür nötigen Botenstoffes vermindert, führen Botoxbehandlungen in die betreffende Muskulatur zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben sind. Ihr Gesichtsausdruck wirkt entspannter, weiterhin sehr natürlich und keineswegs  maskenhaft.

Für welche Falten ist Botox besonders gut geeignet?

Durch den muskelentspannenden Effekt wirkt Botox besonders gut bei Falten, die durch unbewussten Muskelzug entstehen. 

Stirnfalten (Querfalten - Denkerfalten)
Zornesfalte (zwischen den Augenbrauen)
Lachfalten seitlich an den Augen (Krähenfüße)
Bunny lines (Falten seitlich des Nasenrückens)
Kinnfalte (kopfsteinpflasterartiges Relief am Kinn)
Raucherfältchen oberhalb der Oberlippe
Herabgezogener Mundwinkel

Was ist die richtige Dosierung?

Ziel ist es durch unsere Erfahrung beim Neupatienten die optimale Dosis Botox zu verabreichen, um ein natürliches Ergebnis mit möglichst langanhaltender Wirkung zu erzielen. Beim ersten Mal geben wir eine eher eine mittlere Dosis, um das individuelle Ansprechen auf Botox kennenzulernen. In der Nachkontrolle 10-14 Tage später können gegebenenfalls Stellen nachbehandelt werden. Bei der Wiederholungsbehandlung nach 4-6 Monaten kennen wir dann die für Sie optimale Dosierung. Eine zu starke Dosierung wird generell vermieden, da der Gesichtsausdruck sonst maskenhaft wirkt. 

Wie sieht die Behandlung mit Botox aus?

Zunächst einmal legen Patient und Arzt gemeinsam fest, welche Region und wie stark behandelt werden soll. Es werden kleinste Mengen Botox verabreicht. Dabei kann manchmal kurz ein leichtes Brennen auftreten. 

Kann ich nach der Behandlung gleich wieder unter Menschen?

Ja, natürlich. Die kleinen geröteten Quaddeln direkt nach der Behandlung verschwinden in den nächsten 15 Minuten. Man kann noch für kurze Zeit die Einstichstelle sehen. Ganz selten kommen kleinste Blutergüsse vor, die sich aber problemlos überschminken lassen.

Wann und wie lange wirkt Botox?

In den meisten Fällen tritt der Behandlungseffekt nach 48 - 72 Stunden ein, der maximale Effekt wird nach 1 - 2 Wochen erreicht. Die Blockade an der Übertragungsstelle zwischen Nerv und Muskel hält in der Regel 4 - 6 Monate. Dann haben sich die durch Botox bedingten Veränderungen wieder zurückgebildet. Entsprechend lang bleibt auch das faltenglättende Resultat der Injektion bestehen. Falls erwünscht, kann die Behandlung wiederholt werden.

Können bei einer kosmetischen Anwendung von Botox Nebenwirkungen auftreten?

Die Injektion von Botox ist bei der Konsultation erfahrener, gut ausgebildeter Behandler eine sehr sichere und gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung. Als Folge der Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Extrem seltene Komplikationen ist ein  vorübergehende Herabhängen von Augenbraue oder Oberlid minimiert.

Gibt es Erfahrungen über die Langzeitwirkungen?

Botox wird seit fast 30 Jahren und in relativ hohen Dosen zur Behandlung krankhafter Muskelverkrampfungen (Spasmen) eingesetzt. Aus diesen Erfahrungen weiß man, dass Botox keine langfristigen Nebenwirkungen hervorruft. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass nach dem Abklingen der Botoxwirkung keine bleibenden Veränderungen an den Nerven oder Muskeln resultieren, alles sieht wieder aus wie zuvor.

Die Behandlung von Falten mit Botox stellt zwar eine relativ neue Anwendung für das Medikament dar, wird aber ebenfalls bereits seit 1989 durchgeführt, ohne dass je Hinweise für langfristige Nebenwirkungen auftraten.

Kann man die Faltenkorrektur mit Botox beliebig oft wiederholen?

Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die durch Botox bedingten Veränderungen nach einigen Monaten komplett zurückbilden. Nach Beendigung der Wirkung ist weder vom Wirkstoff noch von seinen Effekten an den Nerven etwas nachzuweisen. Da ein ruhig gestellter Muskel aber meist etwas schwächer wird (denken Sie an einen geschienten Arm in Gips), wird oft eher weniger Wirkstoff benötigt, um bei regelmäßigen Anwendungen den gleichen muskelentspannenden Effekt zu erreichen. Für die kosmetische Anwendung wurde bisher kein Nachlassen der Wirkung bei wiederholten Anwendungen beschrieben.

Wann sollte keine Behandlung mit Botox durchgeführt werden?

Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten.
Myasthenia gravis (Erkrankung verbunden mit Muskelschwäche)
Lambert-Eaton-Syndrom
Koagulopathien (Blutgerinnungsstörungen)

10 Dinge die Sie über Botox wissen sollten

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